Einblick für Zukunftsperspektive

Berufsorientierungswoche an der Gregor-Mendel-Realschule (05.11. – 09.11.2018)                                  

 

In mittlerweile bewährter Form findet auch in diesem Schuljahr für unsere Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse die Berufsorientierung in zwei Wochenblöcken statt. Außerdem werden im Deutschunterricht grundlegende Kenntnisse rund um Bewerbungsschreiben und Lebenslauf vermittelt.

Der erste Wochenblock dient einer allgemeinen Orientierung des Jahrgangs, während in der zweiten Woche jeder Einzelne ein Berufspraktikum nach eignen Interessen und Fähigkeiten absolviert.

Ziel ist es also den Schülerinnen und Schülern in dieser ersten Woche einen Einblick in die Berufswelt anzubieten, damit ein Blick in die Zukunft differenzierter möglich wird.

Um diese  Aufgabe zu erfüllen, hatten Frank Böringer als BORS-Beauftragter der GMRS (BORS= Berufsorientierung Realschule) und der Schulsozialarbeiter Christian Rack ein abwechslungsreiches Angebot auf die Beine gestellt. Dabei stand wieder die Kooperation mit externen Profis im Vordergrund.

Zum Wochenauftakt gestaltete die IHK einen Vormittag der Berufsorientierung und bot verschiedene Workshops wie „Online-Knigge“ oder „Karriere mit Lehre“ an.

Im weiteren Verlauf der Woche durchliefen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Bausteine. So trainierte Roland Stienicka, Jugendberufshelfer der Stadt Heidelberg, die Schüler anhand von Rollenspielen im Führen eines Bewerbungsgesprächs und erarbeitete dafür mit den Teilnehmern beispielsweise Stärken und Schwächen, um damit besser bei Bewerbungsgesprächen gewappnet zu sein. Die Mitarbeiter der LUCA-Stiftung sensibilisierten die Jugendlichen, durch konstruierte Problemstellungen hinsichtlich des eigenen Berufswunsches oder auch im Berufsalltag, wie und wo man sich informiert und Unterstützung durch Expertenbefragung einholt.

Im Berufsinformationszentrum, kurz BIZ, der Bundesagentur für Arbeit hatten die Schüler Gelegenheit, sich selbständig umfassend über Berufe zu informieren. Das BIZ ist dabei in jedem Falle hilfreich, weil es sowohl den bereits Berufsentschlossenen durch gezielte Recherche unterstützt, während es den Unentschlossenen auf eine Entdeckungsreise mitnimmt und ausgehend von Interessen und Fähigkeiten mögliche Berufsfelder aufzeigt, die man so vielleicht nie in Erwägung gezogen hätte. 

Um diese Woche komplett zu machen, war es gelungen, Experten einzuladen, die einen anschaulichen und realistischen Einblick in ihren Beruf gaben, in welchem sie arbeiten oder ihn gerade erlernen. Die Gregor-Mendel-Realschule dankt der Stadt Heidelberg, der Sparkasse Heidelberg und den Unternehmen ABB und der Akademie Gesundheits- und Pflegeberufe für ihre Mitwirkung, die mit Ausbildern und Auszubildenden anrückten, um den Schülern auf ihre ganz konkreten Fragen zu Berufen Rede und Antwort zu stehen.

Die neunten Klassen bewerteten diese erste Woche als sehr hilfreich, denn  es bot sich ihnen ein Zuwachs an Eindrücken und Informationen. Bei manchen bestätigte sich der Berufswunsch, anderen wurde eine wegweisende Neuentdeckung ermöglicht. Gepaart mit der Einsicht, dass nach dem Realschulabschluss die weiterführende Schule nicht die einzige Alternative ist, sondern dass der Ausbildungsmarkt derzeit vielversprechende Möglichkeiten bietet, entstand so ein differenzierter Zukunftsblick.

Aus Sicht des BORS-Teams sind die Schüler nun vorbereitet für die zweite BORS-Woche im kommenden März, wenn die Schüler in einem Betrieb ihrer Wahl ein Praktikum absolvieren.

Ganz nach dem Motto: Einblick für Zukunftsperspektive!

bör & küs